BIÖG Suchtprävention_4
Alkohol, Drogen und Co welche Präventionsmaßnahmen helfen?
Hier finden Sie Informationen zum Thema Spielsucht, insbesondere zur Computerspielsucht und zum pathologischen Glücksspiel. Empfehlenswert ist, am Ende eines ersten Gesprächs auf konkrete Unterstützungsangebote hinzuweisen – zum Beispiel auf örtliche Suchtberatungsstellen, die beim Weg aus der Abhängigkeit helfen. Es gibt ja auch sehr viele tolle alkoholfreie Cocktails – und es kann ja geradezu Spaß machen hier sehr kreative Cocktails anbieten zu können. So kann beispielsweise mit einem geeigneten Quiz der Wissensstand der Kinder bzw.
Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass junge Männer von der Glücksspielindustrie gezielt angesprochen werden und daher einem höheren Risiko ausgesetzt sind. Doch die Gefahr beschränkt sich nicht nur auf junge Männer, denn die Glücksspielindustrie spricht gezielt alle Altersgruppen an. Die Gefahr für die gesamte Gesellschaft ist insgesamt erhöht und es ist dringend an der Zeit, präventive Maßnahmen gegen Spielsucht in Deutschland zu intensivieren. Die DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen wird durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Mit dessen Hilfe können Betroffene und Angehörige Beratungs- und Behandlungsangebote vor Ort finden.
Wirksamkeit von Sozialkonzepten bei Glücksspielanbietern (
Auch süchtige Verhaltensweisen, vor allem Glücksspielsucht und riskanter Internetgebrauch sind weit verbreitet. Die individuellen und volkswirtschaftlichen Folgekosten, die im Zusammenhang mit dem Konsum von Suchtmitteln bzw. Für die Erarbeitung präventiver Maßnahmen für Österreich mussten zuerst empirische Erkenntnisse gewonnen werden. Die „Erste Österreichische Studie zur Prävention der Glückspielsucht“ wurde von 2009 bis 2011 als mehrmodulare Studie durchgeführt. Befragt wurden die Allgemeinbevölkerung, Expertinnen und Experten, Spielerinnen und Spieler sowie das Personal von Glücksspielanbietern zu Themen wie Glücksspielteilnahme und Probleme der Bevölkerung sowie zu speziellen Spielergruppen. Auf Grundlage dieser empirischen Ergebnisse wurden Empfehlungen für verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen für das Glücksspielwesen in Österreich formuliert.
Aufklärung spielt eine zentrale Rolle bei der Prävention von Glücksspielsucht. Informationskampagnen richten sich an die Öffentlichkeit, um über die Risiken des Glücksspiels zu informieren. Schulen und Arbeitsplätze sind oft Orte, an denen Aufklärungsprogramme gestartet werden. Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen bieten wichtige Unterstützung für Betroffene und ihre Angehörigen. Ein interdisziplinäres Team aus Ärzten und Therapeuten bietet individuelle Behandlungsmöglichkeiten.
Gemeinsam können sie Wege aus der Glücksspielsucht finden und einen positiven Weg in ein spielfreies Leben einschlagen. Ein beunruhigendes Schweigen umgibt oft die Anfangsphasen der Online-Glücksspielsucht, doch es gibt Schlüsselsignale, auf die man achten sollte. Veränderungen im Verhalten wie ständiges Spielen ohne Kontrolle über Zeit und Geld können Alarm auslösen.
- Spiele können jedoch zur Gefahr werden, wenn Personen die Kontrolle über ihr Spielverhalten verlieren und dadurch weitreichende gesundheitliche, familiäre, berufliche und finanzielle Konflikte auslösen.
- Es ist entscheidend, junge Menschen vor den Gefahren des Glücksspiels zu schützen.
- Besonders riskant ist, dass Online-Spiele und Glücksspielseiten oft gezielt jugendliche Nutzer ansprechen, was die Prävention umso wichtiger macht.
- Diese Rubrik beantwortet häufige Fragen zur Therapie von Spielsucht, der Unterstützung durch Angehörige, spezialisierten Beratungsstellen, den Kostenübernahmen, der Rolle von Selbsthilfegruppen und der Rückfallvermeidung.
• Machen Sie der betroffenen Person keine Vorwürfe, sondern äußern Sie Ihre Sorgen und machen Sie konkrete Vorschläge in Bezug auf nächste Schritte. • Einer dieser Schritte könnte ein Kontakt zu Suchtberatungsstellen, Schuldnerberatung etc. sein. Drängen Sie die betroffene Person nicht, aber kommunizieren Sie die Optionen regelmäßig. • Unterstützen Sie die Spielsucht nicht, in dem Sie sie ebenfalls geheim halten oder der betroffenen Person Geld leihen. Anlaufstellen und Organisationen in Ihrer Region finden Sie zudem beim Suchthilfeverzeichnis der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und bei den Landeskoordinierungsstellen Glücksspielsucht. Suchtberatungsstellen helfen Ihnen bei der Suche nach einem geeigneten Therapieangebot und unterstützen bei der Antragstellung.
Führungskräfte mit Personalverantwortung nehmen eine Schlüsselrolle bei der betrieblichen Suchtprävention ein. Gerade ein sensibles Wahrnehmen von Warnsignalen (Geruch nach Alkohol, Wesensveränderungen, Nachlässigkeiten) und ein frühzeitiges, klärendes Gespräch sind Bestandteile gesunder Führung. Bei immer mehr Menschen verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Manche bleiben bis in die Abendstunden im Büro oder nehmen sich Arbeit mit nach Hause. Selbst in der Freizeit kreisen die Gedanken um Projekte, Probleme und deren Lösungsansätze.
Sie dienen der Kennzeichnung von Spielen, deren Anbieter sich verpflichtet haben, ein Mindestmaß an Schutz für Minderjährige einzuhalten. Der Bericht beschreibt Grundlagen zum Thema “Digitale Spiele” und die zentralen Diskurse. Die Expertise bietet die Möglichkeit zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Suchtproblematik. Die AOK hält für Arbeitgeber eine Vielzahl an praktischen Arbeitshilfen für das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) zum Download bereit.
In unserem Bestellcenter erhalten Sie eine Übersicht all unserer Publikationen. Die Informationsmaterialien können kostenfrei bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. Wir fassen bestehende Informationsangebote zusammen und listen weitergehenden Beratungs- und Interventionsangebote auf. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit bietet zu allen Themenbereichen Materialien an, die kostenlos bestellt werden können. Wenn Sie oder jemand aus Ihrem Umfeld von Spielsucht betroffen ist, zögern Sie nicht, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Aktuelle Einordnung in DSM-5 / DSM-5-TR und ICD-11
Oft wird medikamentöse Behandlung mit anderen Therapieformen kombiniert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Im Glücksspielstaatsvertrag sind gesetzliche Regelungen zu casinova Präventions- und Spielerschutzmaßnahmen verankert. Diese Spielformen werden im Glücksspiel-Survey als riskant eingestuft, da sie geprägt sind von rascher Spielabfolge und kurzer Zeitspanne zwischen Einsatz und Spielergebnis, wodurch sich das Gefährdungs- und Suchtpotenzial signifikant erhöht. Aufgrund der starken Veränderung der Erhebungsmethodik sind die Daten der aktuellen Studie mit denen der Vorgängerstudien nur sehr eingeschränkt vergleichbar.
Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend, sodass es oftmals schwierig ist, eine klare Grenze zwischen Genuss und Sucht zu ziehen. In die aktive Sucht rutschen Spielende häufig ab, wenn es zu Lebenskrisen kommt. “ oder „Wie beginnt eine Spielsucht“, können aber nicht einheitlich beantwortet werden. Baden-Württemberg schreibt im Rahmen von „Be Smart – Don’t Start“ jedes Jahr zusätzlich einen Kreativwettbewerb aus, an dem sich die Be Smart-Klassen mit selbstgestalteten Beiträgen zum Thema “Nichtrauchen” beteiligen können. In Baden-Württemberg wird der Wettbewerb vom Sozialministerium, dem Kultusministerium und der AOK Baden-Württemberg unterstützt. Damit Dorf- und Stadtfeste für alle angenehm verlaufen, gibt es in vielen Landkreisen unterschiedlichste Maßnahmen zur Alkoholmissbrauchs-Prävention bei Festen.
Dies verursacht körperliche, psychische, soziale und finanzielle Probleme für die Konsumenten selbst, die unmittelbare soziale Umgebung, sowie für die Volkswirtschaft. Daher sind seit Jahrzehnten mehr oder weniger wirksame Präventionsprogramme entwickelt worden, um den negativen Folgen des Drogenkonsums zu begegnen. Der Beitrag stellt eine Reihe der in Deutschland besonders verbreiteten zielgruppen- und suchtspezifischen Maßnahmen vor und verweist auf weiterführende Informationen. Suchtprävention zielt darauf ab, gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Schäden vorzubeugen, die mit dem Gebrauch legaler und illegaler Suchtstoffe sowie den Folgen süchtigen Verhaltens verbunden sind. -alkohol-voll-power.de informiert Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren über die Risiken von Alkoholkonsum und regt sie zu einer Lebensgestaltung ohne Alkohol an.
Für die meisten Menschen sind Glücksspiele ein harmloses Vergnügen, das ihre Freizeit bereichert– mit der Chance auf attraktive Gewinne. Für eine kleine Minderheit besteht aber, wie bei allen Glücksspielformen, auch bei unserem Spielangebot die Gefahr einer Abhängigkeit. Durch eine solche Spielsucht können die Betroffenen sich selbst, ihren Familien und dem Freundeskreis Schaden zufügen.
Doch genau diese Vielfalt macht die Produktauswahl heute komplexer denn je. Suchtprobleme bedeuten nicht nur für Betroffene und deren Angehörige individuelle Tragödien. Außerschulische JugendarbeitIn den Einrichtungen der außerschulischen Jugendarbeit kann die Präventionsarbeit auf die Freiwilligkeit der Teilnahme bauen und auf Neigungen und persönliche Stärken der einzelnen Jugendlichen eingehen. © BIÖG Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter). Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs.
-dein-spiel.de bietet Betroffenen, Angehörigen und Interessierten Informationen rund um das Themenfeld Glücksspiel und Glücksspielsucht. Wer an Glücksspielen teilnimmt und sich fragt, ob mit seiner Spielweise (noch) alles in Ordnung ist, kann sich darüber hinaus hier selber testen. Der Selbsttest zum eigenen Spielverhalten gibt online individualisierte Rückmeldung und Empfehlungen. In der Rubrik Beratung & Hilfe finden Sie unter Onlineberatung ein interaktives Online-Beratungsprogramm, um mit professioneller Hilfe das Glücksspielen aufzugeben. Unter Hilfe vor Ort können Sie Anlaufstellen in Wohnortnähe suchen, die im Zusammenhang mit Glücksspielsucht Beratung und Unterstützung anbieten.
Auswirkungen auf Individuum und Gesellschaft
Die Symbole sollen beispielsweise über Inhalt des Spieles, mögliche ”Problembereiche” wie Gewalt, Angst, Diskriminierung oder Schimpfwörter informieren. Ein großer Teil der Präventionsarbeit besteht in der Wissensvermittlung und Information. Im Kinder- und Jugendbereich kann schon eine einfache und verständliche Kennzeichnung der Spiele eine nützliche Orientierungshilfe sein. Als Mindestinformation soll erkennbar sein, für welche Altersgruppe das Spiel geeignet ist, Thema und Inhalt des Spiels und mögliche Problembereiche.
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